SV Hermsdorf IV – THSV W’dorf II 8:4

G. Schmidt allein – trotzdem nicht traurig sein

SV Hermsdorf IV – THSV W’dorf II 8:4 am 15.11.2019

So langsam entwickeln sich die Spiele der Wünschendorfer in Richtung
„G.Schmidt gegen den Rest der Welt“ oder „Der Kampf gegen die Windmühlen“.
Zwar tritt man immer mit scharfer Lanze an, aber letztendlich scheitert man an zu vielen Sollbruchstellen im Schaft, eine davon ist sicher das fehlende Selbstvertrauen, denn nicht immer liegt es am spielerischen Unvermögen.
Trotz ausgezeichneter Trainingsvorbereitung versagen oft die Nerven. Hier muss in Zukunft dringend angesetzt werden.

In der Besetzung G. Schmidt, A. May, R. Zimmermann, J. Krämer und H. Kaiser (nur Doppel) unterlag Wünschendorf einem stärkeren Gegner mit 4:8.
Ein Lichtblick war zumindest der Punktgewinn des nach längerer Rekonvaleszenz wieder ins Team zurückgekehrten R. Zimmermann. Nach wie vor einsame Spitze “G3=3“ (geschützter Begriff durch F. Fülle), der mit seinem Killerinstinkt auch knappe Spiele noch für sich entscheidet. Hier könnte sich selbst Timo Boll noch etwas abgucken, der bei den Austrian Open trotz dreier Matchbälle gegen den Weltranglisten 1. Fan Zhendong nicht gewann.

Trotzdem gilt es nicht zu verzagen denn wie heißt es so schön:
„ nach dem Spiel ist vor dem Spiel und neues Spiel-neues Glück“

18.11.19 Der Redakteur