VfL 1990 Gera-THSV W’dorf I 8:6

Auf den Boden der Realität zurück

VfL 1990 Gera-THSV W’dorf I 8:6 am 29.10.2019

Wie zielgenau die Warnung der Redaktion nach der Euphorie durch die beiden Anfangserfolge war zeigt sich nunmehr.
W’dorf I ist keine Spitzenmannschaft der Liga, sondern nur eine der bessere zusammen mit anderen, wobei noch nicht aller Tage Abend ist. Obwohl durchweg mit guter Leistung aufwartend reichte es am Ende mit 6 Punkten (F.Fülle 2,5/H.May 1,5/R.Gerstner 1/M.Stoike 1) nicht zum Sieg. Durch diese Niederlage stehen die W’dorfer nunmehr nur noch auf Tabellenplatz 5.
Einen Achtungserfolg erzielte immerhin M.Stoike mit einem nicht erwarteten glatten 3-Satz-Sieg gegen das VfL-Urgestein Wilfried „Willi“ Launer, der auch gegen R. Gerstner ziemlich klar unterlegen war, jedoch Spitzenspieler F. Fülle bezwang.
Diese Tatsache führte zu heftigen Diskussionen innerhalb der Redaktion. Wo war das aggressive Spiel von F. Fülle geblieben , das ihn bisher so erfolgreich machte ?
Lag es ev. an der freundschaftlichen Beziehung durch frühere gemeinsam TT_Jahre beim VfL oder am Wissen über das Handicap einer akuten Armverletzung von Willi, wodurch sich seine Aggressivität ohne eigenes Zutun ausschaltete ?
Nach Konsultation der psychologischen Abteilung wurde das Geheimnis aber anhand der Studie „Die Auswirkungen des Klavierspieles auf die Konzentration beim Tischtennis“ schnell gelüftet.
Daraus geht die positive Ausstrahlung von Blues und Boogie auf das kontrollierte aggressive Angriffsspiel eindeutig hervor, während sich nachweislich zu viele schwere und melancholische Balladen in dieser Hinsicht sehr negativ auswirken.
Diese Studie kann in derRedaktion eingesehen werden und soll auch nur als Empfehlungverstanden werden.

Ansonsten bleibt den Wünschendorfern nichts erspart, denn als nächster Gegner ist der bisher verlustpunktfreie Spitzenreiter OTG zu Gast, vielleicht gibt es da eine Überraschung, möglich ist alles.

30.10.19 Der Redakteur